Hedem

Ein Dorf mit Inspiration

Wir lassen Hedem leuchten

Hedemer Dorfgemeinschaft startet Wettbewerb mit Weihnachtsaktionen / Adventskaffeetrinken fällt aus

Das Adventskaffeetrinken, das wir traditionell am ersten Advent ausrichten, muss in diesem Jahr coronabedingt leider ausfallen. Um die Adventszeit dennoch etwas freundlicher zu gestalten, haben wir uns  zwei besondere Weihnachts-Aktionen ausgedacht. Es wird einen Malwettbewerb und einen Weihnachtsbeleuchtungs-Aktion in Hedem geben.

Unser neues Vorstandsmitglied Laura Klausen hatte die Idee, statt der Adventsfeier einen Malwettbwerb für Kinder ins Leben zu rufen. So könnten wir auch Familien mit Kindern bei den  Weihnachtsaktionen mit eingebinden werden.

Gesagt – getan!  Wir rufen zum  Kindermalwettbewerb auf.

Passend zur Adventszeit ist das Thema des Malwettbewerbs
„Wie feiern wir zu Hause Weihnachten“.

Hier kommen die Bedingungen für den Kinder-Malwettbewerb zu Weihnachten:

Am Wettbewerb teilnehmen können alle Kinder bis einschließlich Grundschulalter.
Einsendeschluss ist der dritte Advent, also der 13. Dezember.
Die fertigen Bilder können bei Isabel Bartling, Hedemer Straße 11, oder bei Eva Rahe, Hintern Kämpen 2, abgegeben.

Die ersten Preise sind Überraschungspakete. Zudem werden die besten drei Bilder auf der Homepage der Hedemer Dorfgemeinschaft präsentiert. Die Gewinner werden am vierten Advent auf der Homepage www.hedem.info bekannt gegeben.

 

Weihnachtsbeleuchtungs-Wettbewerb für die Großen 

Damit die erwachsenen Hedemer nicht zu kurz kommen, hat sich die Dorfgemeinschaft auch etwas für die Großen ausgedacht. Wir haben uns überlegt, einen Weihnachtsbeleuchtungs-Wettbwerb ins Leben zu rufen. So kann in dieser besonderen Adventszeit etwas mehr Licht ins Dunkel kommen. Unter dem Motto „Wir lassen Hedem leuchten“ sind alle Hedemer Haushalte aufgerufen, sich am Wettbewerb für die beste Weihnachtsbeleuchtung im Dorf zu beteiligen. Es wäre doch gelacht, wenn wir Hedem nicht im besonderen Glanz erstahlen lassen können.

Als Preise locken ein Essengutschein von Gasthaus Rose im Wert von 50 Euro und ein Gutschein für eine Geburtstagstorte von Bäckerei Schmidt im Wert von 4o Euro.

Und so gehts:
Wer mitmachen möchte, muss bis zum dritten Advent (13.12.) ein Foto seiner Weihnachtsbeleuchtung unter info@hedem.info einschicken. Eine Kommission aus dem Vorstand der Dorfgememeinschaft wird sich dann in der darauffolgenden Woche auf den Weg machen und die besten Beleuchtungen anschauen. Wie auch beim Malwettbewerb werden die Gewinner am vierten Advent über die Homepage bekannt gegeben.

Achtung:

Die Preise werden am 6. Februar beim geplanten “Glühweintrinken auf dem Dorfplatz” übergeben. Weitere Infos gibt es unter www.hedem.info/veranstaltungen.

 

Jedes Haus kann Glasfaser kriegen

Hedem hat es geschafft! Nach unzähligen Anfragen, Gesprächen und Diskussionen bekommt Hedem nun endlich schnelles Internet. Und zwar Glasfaser in jedes Haus.

Die Firma Greenfiber (ehemals Internexio), die schon die unterversorgten Gebiete im Rahmen des Breitband-Masterplans Kreis Minden-Lübbecke ausbaut, wird nun auch die sogenannten grauen oder schwarzen Flecken in Preußisch Oldendorf ausbauen. Damit haben jetzt auch all diejenigen die Möglichkeit, schnelles Internet zu bekommen, die in den nicht-geförderten Gebieten liegen.

Achtung: Wer einen günstigen Anschluss will, muss sich bis zum 31. August anmelden!!!!

Die nicht-geförderten Gebiete werden von Greenfiber eigenwirtschaftlich ausgebaut. Jeder, der bis zum 31. August 2020 einen Vertrag abschließt, bekommt diesen Anschluss für den günstigen Preis von 100 Euro. Dafür wird eine 10 Gigabit-Glasfaserleitung ins Haus gelegt. Als geplante Fertigstellung des Ausbaus in Hedem strebt Geschäftsführer Paul Gummert Ende April 2021 an.

 
Infoveranstaltung für alle Hedemer am 13. Juli um 18 Uhr

Der Start dieser Breitband-Offensive wird in Hedem sein, wo die Idee eines eigenwirtschaftlichen Ausbaus ihren Ursprung nahm. Am 13. Juli 2020 wird auf Schloss Hollwinkel angebaggert. Zum großen Anbaggern wird es um 18 Uhr eine Infoveranstaltung für alle Hedemer*innen geben, die schnelles Internet via Glasfaser ins Haus haben wollen.

Wer schnell ist, kann seinen Vertrag für 10.000 Megabit/Sekunde direkt vor Ort abschließen. Das Leitungs-Team von Greenfiber wird zudem über Möglichkeiten der Kabelverlegung auf dem eigenen Grundstück informieren und andere Fragen beantworten.

 

Save the Date:
Montag *13. Juli um 18 Uhr*
Alter Pferdestall
auf Schloss Hollwinkel 🏰

Da die Corona-Regeln gelten, muss der Veranstaltungsraum mit Maske betreten werden. Auch in Warteschlangen muss eine Maske getragen werden. Am Platz kann die Maske abgenommen werden. Da die Rückverfolgbarkeit gewährleistet sein muss, werden Anwesenheitslisten geführt.

Gartenzaungespräche statt Osterfeuer

In diesem Jahr fällt das Osterfeuer der Hedemer Dorfgemeinschaft leider aus. Damit entfällt aber nicht nur ein traditioneller Osterbrauch. Lachen, Spaßhaben, klönen, genießen, alles das müssen wir auf ein andermal verschieben.

Aber das schaffen wir auch. Und Gespräche über den Gartenzaun können auch die Seele wärmen – natürlich mit genügend Abstand zueinander, aber mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht.

Derweil freuen wir uns, dass die Natur uns ihre beste Seite zeigt. Frühlingsblumen, Vogelgezwitscher und Sonne pur. Und wir geben der Natur in diesen Tagen auch ein wenig zurück – wie zum Beispiel unsere Osterfeuerstelle, die sich in diesem Jahr erholen kann. Wir setzen aus und die Natur hat Zeit zum Aufatmen. In diesem Sinne: Lasst es euch gut gehen und genießt die schöne Zeit im Freien.

 

Eure Dorfgemeinschaft Hedem!

Breitbandgespräch gibt neue Optionen

Am 12. März fand im Dorfgemeinschaftshaus in Hedem ein Breitbandgespräch statt. Mit knapp 50 Teilnehmer*innen war die Veranstaltung sehr gut besucht. Gäste waren Enrica Nauen, Gigabit-Koordinator des Kreises Minden-Lübbecke, Michael Reimann, Internet-Beauftragte der Stadt Preußisch Oldendorf und Uwe Krabbe, Geschäftsführer von Internexio.

Enrico Nauen stellte drei mögliche Szenarien vor, wie die sogenannten Grauen Flecken – also Bereiche die noch nicht im Masterplan Breitbandausbau inbegriffen sind – ausgebaut werden können:

1) Ausbau durch die nächste Bundesförderung

Diese wird voraussichtlich im kommenden Sommer anstehen und einen Ausbau im Gigabit-Bereich bedeuten. Hier hat Hedem sehr gute Chancen, ausgebaut zu werden.

Problem ist allerdings der Zeitfaktor: Wenn das Förderprogramm öffentlich ist, muss es erst noch auf den Weg gebracht werden. Es kann bis zu zwei Jahre dauern, bis angefangen werde zu bauen. Zudem braucht die Gemeinde dafür den politischen Auftrag, damit ein Förderverfahren angestoßen wird. Denn 10% des Förderaufkommens muss die Stadt Preußisch Oldendorf selber tragen.

 

2) Public Privat Partnership (PPP) zwischen Internexio und Stadt Preußisch Oldendorf

Durch den Ortskern von Hedem wird derzeit eine Trasse gelegt, mit einem Anschlusspunkt an der Lübbecker Straße. Hieran kann zwar zur Zeit kein Haushalt angeschlossen werden, aber die Trasse ist eine Grundlage für den weiteren Ausbau.

Um die Kosten zu senken, schlägt Internexio ein Public-Privat-Partnership (PPP) mit der Stadt Preußisch Oldendorf vor.

 

3) Privatwirtschaftlicher Ausbau durch Internexio

Diese Möglichkeit wurde vom Geschäftsführer als zu unwirtschaftlich abgelehnt.

 

Weitere Informationen gibt es im Protokoll.

Mit viel guter Energie: Winter(ab)grillen

Am 6. März hat unser 1. Winter(ab)grillen stattgefunden. Dabei hat uns wieder die Frage beschäftigt, ‘Was braucht Hedem’? Wie geht es mit dem Dorfgemeinschaftshaus weiter? Was passiert mit den Tennisplätzen? Wie könnte ein Spielplatz aussehen? Das und vieles mehr waren einige der Kernfragen, die diskutiert wurden.

Thorsten Försterling vom Büro für soziale Architektur moderierte die Veranstaltung. Er startete mit einer kleinen Fragerunde. Die ca. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer führten eine lebhafte Diskussion zum Thema ‘Was braucht Hedem‘?

Anmerkungen dazu waren zum Beispiel:
– Dass alle Vereine miteinander arbeiten.
– Alle sollen sich wohlfühlen, Alt und Jung gemeinsam aktiv werden.
– Leute mobilisieren, dass sie mehr am Dorfgemeinschaftsleben teilnehmen.
– Mit dem Haus einen spürbaren Nutzen schaffen. Spiel- und Freizeitmöglichkeiten schaffen. Vielleicht auch einen Raum bereit stellen, in dem Feste gefeiert werden können. Viele Familien sind zu Hause nicht in der Lage, größere Feste zu feiern.
– Neubürger in Hedem integrieren und willkommen heißen.
– Zugang zum Haus ermöglichen, z.B. durch einen Schlüssel.
– Das Haus kann ein Zentrum werden für Hilfestellungen vor Ort, z.B. Nachhilfe geben.

Thorsten Försterling fasste zusammen, dass wir einen Hotspot in Hedem brauchen, eine Art 3. ORT, wo man sich einfach trifft, ohne Voranmeldung oder Absprache.

Nach einer Pause, in der die Teilnehmer in gemütlicher Runde Gegrilltes und ein kühles oder auch heißes Getränk genießen konnten, ging es in die zweite Runde.

In Arbeitsgruppen ging es an Thementischen weiter:

  • Jugendarbeit
  • Bauen und Sanieren
  • Mehr Aktivitäten für Dorfplatzpflege
  • Spielplatz
  • Aktivitäten / Feierabendmarkt am Freitag Nachmittag

Die Ergebnisse werden jetzt in den Arbeitsgruppen sowie im Vorstand der Dorfgemeinschaft weiterbearbeitet. Wer das Protokoll einsehen möchte, kann es hier herunterladen.

Die Arbeitsgruppen sind offen. Der Vorstand lädt am 20. März zur Jahreshauptversammlung ein. Hier wird ein neuer Vorstand von den Mitgliedern gewählt. Beitrittserklärungen können hier heruntergeladen werden.

Wir bedanken uns ganz herzlich für den Einsatz und die gute Energie des Büros für Soziale Architektur sowie die fruchtbare Mitarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

(Eine Initiative der Dorfgemeinschaft und des Digitalen Dorfes Hedem.)

Kaffeeklatsch – Was braucht Hedem, Teil 1

– Ein Treffpunkt, wo alles zentral ist – Gemütliche Dorfgemeinschaftsräume – Funktionierendes Internet – Eine richtige Dorfmitte – und  – und  – und…

Das waren Antworten auf die Frage “Was braucht Hedem”. Die Gäste beim “Kaffeeklatsch” am 13. Dezember hatten viele Ideen, was in Hedem noch fehlt. Die beiden Moderatoren Elke Alberts und Thorsten Försterling vom Büro für Soziale Architektur schrieben alles auf und pinnten die Antworten im Versammlungsraum des Dorfgemeinschaftshauses Alte Schule an die Wände. Daraus ergab sich ein buntes Sammelsurium an Vorschlägen.

Bevor die beiden aber die Frage stellten, was Hedem braucht, stand eine ganz andere Frage im Raum, nämlich: “Was macht Hedem schön?” Zum Warmwerden hatte nun jeder die Gelegenheit, zu sagen, welches seine Lieblingsorte sind, wo die nettesten Begebenheiten passieren oder was es anderes Tolles in Hedem gibt. Die Antworten waren vielfältig und gingen von “Wir wohnen recht ländlich, aber es ist trotzdem alles zentral zu erreichen,” bis hin zu “Man kann gut feiern, die Nachbarn beschweren sich eigentlich nicht”.

In lockeren Gesprächen fragten sich die beiden Moderatoren durch die Hedemer Themenlandschaft. Und nebenbei wurde ordentlich diskutiert und natürlich Kaffee getrunken und Schmidt’s Kuchen gegessen.

Die Ergebnisse werden am Freitag, den 6. März 2020 beim “Winter(ab)grillen)” nocheinmal auf den Tisch gelegt, sortiert und konkretisiert. Hierzu sind alle Hedemer herzlich eingeladen

 

 

 

Die Moderation der “Alberts Architekten, Büro für Soziale Architektur” wurde vom “Bündnis ländlicher Raum im Mühlenkreis e.V.” ermöglicht.

DorfFunk für Hedem

Geben Hilfe beim DorfFunk, die Kümmere Eva Rahe (Hedem, von links), Sven Hagemeier (Fiestel), Friedhelm Meier (Vehlage) und Anja Kittel (Fiestel)

Seit kurzem ist auch Hedem angeschlossen, an den DorfFunk. Ein kleines Highlight im Rahmen des Projektes „Mühlenkreis 2.0 / Digitale Dörfer“. Jedes der elf Modelldörfer kann nun über die DorfFunk-App Infos zum Dorf verbreiten.

Nun hoffen wir, dass ordentlich gefunkt wird. Jeder der ein Smartphone hat, kann die App nutzen. Sie wird einfach aus dem App-Store herunterladen und auf dem Telefon installiert. Der DorfFunk hat den Vorteil, dass anders als bei Facebook und Co. nur regional kommuniziert wird. Der Nutzer bestimmt selbst, wie groß der Umkreis ist und aus welcher Region er Nachrichten-Posts empfängt. Voraussetzung ist, sich anzumelden und einen Heimatort festzulegen. Hierfür stehen alle elf Modelldörfer zur Auswahl. Vor Ort können die Dörfer Hedem, Verlage und Fiestel ausgewählt werden.

Letztendlich funktioniert die App wie ein typisches soziales Netzwerk, aber eben auf regionaler Ebene. Man bekommt Nachrichten von anderen Nutzern in seiner Nähe, kann einen eigenen Chat oder Gruppen gründen und Veranstaltungen nachschauen. Da die App öffentliche Veranstaltungen nur über die Digitalen-Dörfer-Webseiten empfängt, können Dörfer, die noch nicht dabei sind, zur Zeit noch keine eigenen Veranstaltungen in der App posten. Damit sie die Veranstaltungsfunktion ber trotzdem nutzen können, bieten die Kümmerer von Hedem, Fiestel und Vehlage an, Veranstaltungen auf ihrer Dorf-Webseite zu veröffentlichen und von dort aus in den DorfFunk zu schicken. Ansprechpartner sind: Sven Hagemeier (sven.hagemeier@fiestel.de), Friedhelm Meier (info@vehlage.de) und Eva Rahe (eva@hedem.info).

DorfFunk installieren, so geht’s:

DorfFunk-App aus dem App-Store auf das Telefon laden. Die App öffnen und auf den registrieren-Reiter klicken, nicht auf dem Anmelden-Reiter bleiben. Profil angeben, d.h. Name, Heimatgemeinde und Empfangsstärke festlegen. Datenschutzbestimmungen zustimmen und los geht’s.

Zu den elf Modelldörfern im Projekt „Mühlenkreis 2.0 / Digitale Dörfer“ gehören:

Eickhorst (Gemeinde Hille), Frotheim (Stadt Espelkamp), Fiestel (Stadt Espelkamp), Hedem (Stadt Pr. Oldendorf), Nammen (Stadt Porta Westfalica), Oberbauerschaft (Gemeinde Hüllhorst), Quetzen (Stadt Petershagen), Twiehausen (Gemeinde Stemwede), Vehlage (Stadt Espelkamp), Wehe (Stadt Rahden) und Westrup (Gemeinde Stemwede).

 

Diskussionen zum Breitbandausbau

Kümmerin Eva Rahe und Jörg Blomenkamp, Schriftführer der Dorfgemeinschaft, informieren zum aktuellen Stand.

Am 4. Juli 2019 hat sich die Arbeitsgruppe Digitales Dorf Hedem im Dorfgemeinschaftshaus Alte Schule getroffen. Auf der Tagesordnung stand das Thema Breitbandausbau in Hedem.

Nach Informationen von Michael Reimann vom Bauamt der Stadt Preußisch Oldendorf wird der Breitbandausbau im Stadtgebiet Mitte 2021 starten. Dies betrifft die sogenannten weißen Flecken, d.h. alle Haushalte, die in der Förderkulisse des kreisweiten Ausbaus als unterversorgt gelten. Diese Haushalte werden in den nächsten Jahren automatisch mit FTTH, das Glasfaser bis ins Haus, versorgt werden.

In Hedem betrifft dies allerdings nur wenige Häuser in Randlage. Der Kern des Dorfes gilt durch die Firma Eifel Net als ausreichend mit Internet versorgt und ist damit nicht im Ausbauszenario des Kreises eingeschlossen.

Der Ausbau im Kreisgebiet wird durch die Firma Internexio betrieben. Sie erstellt eine Infrastruktur mit Glasfaser und wird auch die Endkunden betreuen. In Hedem ist ein Netzknotenpunkt an der Kreuzung „In der Feldwiese“ Ecke „Lübbecker Straße“ vorgesehen. Von hier aus soll das Glasfaserkabel entlang der Straße „In der Feldwiese“ in südliche Richtung bis zur Hüffer Straße und von dort an der Firma Niemann vorbei Richtung Ruhewald und Alswede gelegt werden.

Eine Verlegung des Kabels durch den Ortskern von Hedem war nicht eingeplant. Die Stadt Preußisch Oldendorf konnte allerdings zusammen mit dem Kreis Minden-Lübbecke einhandeln, ein Glasfaserkabel durch Hedem zu verlegen. Damit steht aber noch nicht fest, wer der zukünftige Netzbetreiber im Ort sein wird. Nach Aussagen der Stadt handeln die Telekommunikationsbetreiber untereinander aus, wer sich wo einmieten kann. Ein Mitspracherecht haben wir dabei nicht. Wir können allerdings an ihren Wunschbetreiber herantreten und erklären, dass eine Infrastruktur geschaffen wird.

Auch die Art des Ausbaus im Ort steht damit natürlich noch nicht fest. Es gibt die Möglichkeit, das alte Kupferkabel zu nutzen, wobei hierzu gesagt werden muss, dass Eifel Net die Hoheit über die Kupfelkabel hat, da es zur ausreichenden Versorgung die sogenannte Vectoring-Technik nutzt. Als zweite Möglichkeit könnte Hedem über Funk versorgt werden.

Die Versammlung schloss diese beiden Möglichkeiten aus. Die Anwesenden waren sich einig, dass für eine zukunftsfähige Versorgung im Dorf nur ein Ausbau mit Glasfaser bis in jeden Haushalt (FTTH) in Frage kommt. Auch der Zeitplan machte den Teilnehmern Sorgen. Dieser wird von der Regulierungsbehörde und den Fördergebern entschieden. Man kann davon ausgehen, dass der Ausbau des Dorfkerns hinten an steht.

Die Dorfgemeinschaft hat vor zwei Jahren erste Gespräche mit der Firma Gustav-Internet geführt, die über die Midal-Trasse ausbauen würde. Die Versammlung einigte sich darauf, den Kontakt zu Gustav-Internet wieder aufzunehmen.

Im Verlauf der Sitzung wurden noch die Themen W-Lan-Versorgung im Dorfgemeinschaftshaus und die neue Internetpräsenz des Projektes „Mühlenkreis 2.0 / Digitale Dörfer“ besprochen. Die neue Internetseite, die vom Fraunhofer-Institut erarbeitet wurde, wird samt App „DorfFunk“ in einer Gemeinschaftsveranstaltung mit allen elf Modelldörfern am Montag, den 9. September von 18 bis 20 Uhrauf Schloss Benkhausen vorgestellt. Hedem wird seine schon gebaute Webseite weiter nutzen. Die App „DorfFunk“ wird in diese Seite integriert und kann ab 10. Juli von den Hedemern getestet werden.

Die Arbeitsgruppe “Digitales Dorf” diskutierte zum Thema Breitbandausbau in Hedem.

Finnischer Lese-Schmaus zum Frühstück

Bernd Gieseking liest aus „Finne dich selbst“ beim Kulturfrühstück in Hedem

Bernd Gieseking las selten bei seiner Lesung “Finne dich selbst”, aber er erzählte dafür um so mehr.

Zu unserem Kulturfrühstück auf Hollwinkel kam Bernd Gieseking in bester Laune. Bevor es überhaupt losging und Bernd Gieseking auf seine finnischen-deutschen Erlebnisse zu sprechen kam, machte er erst mal eine Liebeserklärung an das alte Rittergut. Und das kam so:

Als ich Bernd Gieseking den Weg erklärte, lotste ich ihn direkt zum Hintereingang des alten Pferdestalls. Das heißt bis dato hatte Bernd Gieseking den ganzen Charme des kleinen Rittergutes noch gar nicht erkannt. Umso erstaunter war er, als er einen Blick nach vorne raus warf. Ein unvorstellbar idyllischer Ort habe sich ihm auf der anderen Seite des Wirtschaftsgebäudes offenbart, erzählte er bei seinem Auftritt. „Also wenn die Familie von der Horst mal einen Haus- und Hofschreiber braucht, ich stehe zur Verfügung“, erklärte er.

Von hier nach Kutenhausen sei es ja nicht so weit, fügte er an. Deshalb sei es bestimmt kein Problem, wenn er mal „’n bäten Platt kür’n würd.“ Spätestens da hatte er das gesamte Hedemer Publikum fest im Griff. Sowieso würden die Ostwestfalen ja nicht viel reden, fuhr er fort. Aus einem einzigen „Jau! Mott!“ könne der Ostwestfale alles herauslesen, was er bräuchte, um sein Gegenüber zu verstehen. In dieser Hinsicht seien die Ostwestfalen den Finnen sehr ähnlich. Ein ausgiebiges miteinander Schweigen sei das ‚A’ und ‚O’ einer gepflegten Konversation, erklärte Gieseking.

Dabei ist Bernd Gieseking das genaue Gegenteil des typischen Ostwestfalen. Wenn er erst einmal im Redefluss ist, hört er so schnell nicht wieder auf. Wie Ostwestfalen Finnland erleben, davon hätte Bernd Gieseking stundenlang erzählen können.

In seinem Buch „Finne dich selbst. Mit den Eltern auf dem Rücksitz ins Land der Rentiere“ beschreibt er, was passieren kann, wenn drei ostwestfälische Urgesteine auf finnische Traditionen wie Sauna, Trolle und Mökki (das finnische Sommerhaus) treffen. Die warmherzige und spritzige Erzählweise des Kabarretisten führte dazu, dass sich die Gäste fast wie bei Giesekings zu Hause fühlten.

Neben den Familienerlebnissen der Giesekings im Land der Elche und Rentiere gab der Finnlandliebhaber einige Insidertipps zum Besten.  Gerüchte, wie dass die Finnen ein Saufvolk seien, konnte Gieseking entkräften. In Deutschland würde pro Kopf mehr Alkohol getrunken als in Finnland. Aber dafür seien die Finnen mit vier bis fünf Tassen am Tag Könige im Kaffeetrinken.

Nur das mit der Saune, dass würde stimmen: Die wichtigsten Dinge würden in Finnland in der Saune geklärt. Hier herrsche die sogenannte Sauna-Diplomatie. Es dürfe auch Bier getrunken und gegessen werden, nur eines, das sei in der Sauna strikt verboten: Streiten! Das sei die einzige Saunaregel, die es in Finnland gebe. Auch die wichtige Frage, warum die Finnen in der Sauna Mützen tragen, konnte Gieseking klären. Am Ende gab Bernd Gieseking für das begeisterte Publikum eine kleine Zugabe. Mit ein paar warmherzigen finnischen Sprichwörtern verabschiedete sich der Künstler vom hiesigen Publikum und entließ alle gutgelaunt in den ostwestfälischen Sonntag Nachmittag.

« Ältere Beiträge

© 2020 Hedem

Theme von Anders NorénHoch ↑