Der Dorfplatz

Der Dorfplatz besteht seit 1989 und wurde mit dem Pflaster in der jetzigen Form
von Mitgliedern der Dorfgemeinschaft in Zusammenarbeit mit der Firma Werner
Pieper Straßenbau im Jahr 1995 mit einem Weg zum alten Ziehbrunnen erweitert.
Der Eichenbalken für den den Ziehbrunnen, der im Original bis 1965 der Familie
Möllering als Hausbrunnen diente, musste wegen Baufälligkeit jedoch später
wieder entfernt werden.

Kriegerpatt in Richtung Niemann Möbelteile im Süden
Die Straße wurde erst Ende der 60er Jahre geteert
und wurde nach den Märschen von Soldaten entlang dieser Strecke so benannt

 

Doppeleiche an der Hedemer Straße
Bis zum Bau der K80 (Hedemer Straße) Ende der 60er Jahre führte der
alte Verlauf der Großen Aue mäanderförmig direkt an dieser Eiche vorbei.
Im Winter entsteht an dieser Stelle auf der Hedemer Straße daher zeitweise
extreme Strassenglätte im Verlauf des alten Flussbettes.

Der Verkehr von Offelten lief zu der Zeit noch durch die jetzige Poststraße,
die direkt auf der Hedemer Dorfstraße vor der Gastwirtschaft Heuer endete.

 

Die „Tote Brücke“

Die „Tote Brücke“ ist weit über Hedem hinaus bekannt und wurde eigens für den
landwirtschaftlichen Betrieb auf Gut Hollwinkel errichtet, um die Ellerburger
Wiesen auf derNordseite des Mittellandkanals zu erreichen.
Kurze Zeit nach dem Bau der Brücke wurde dann 1974 der landwirtschaftliche
Betrieb auf Hollwinkel aufgegeben. Seitdem fungiert die Brücke nur noch als
Verbindung zum Erbbegräbnis der Freiherren von der Horst.

 

Das Erbbegräbnis der Freiherren von der Horst

Das Erbbegräbnis erreicht man entweder von der Toten Brücke aus oder von
Westen kommend über den Feldweg, der über die in diesem Bereich
renaturierten „GroßenAue“ führt. Das gesamte Naturschutzgebiet
„Ellerburger Wiesen“ gehört zu Hedem und endet im Osten an der
Blasheimer Straße, die von Alswede kommend bis nach Fiestel führt.

 

Das Bodendenkmal im Rummelsbruch

Das erst im Jahr 2018 eingetragene Bodendenkmal  liegt am nordöstlichen
Rand des Naturschutzgebietes „Ellerburger Wiesen“ noch auf Hedemer
Gebiet in einem kleinen Waldstück und ist ein 20 mal 25 Meter großes Areal,
das von einem flachen, ehemals wasserführendem Graben umgeben ist.
Es ist eine alte Speicher- und Bleichinsel, die auch als Witweninsel bezeichnet
wurde und in Beziehung zur Ellerburg stand. In einer noch existierenden
Urkunde von 1581 sind nähere Einzelheiten beschrieben.

Leider ist das auf landeseigener Fläche liegende Areal total verwahrlost,
mit Brennesseln überwuchert und nicht gerade sehenswert. Auch ist der
direkte Zugang so nicht möglich, da er über Privatgelände führt.